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Fliesst der gesamte Verkehr durch Waggum?

Was passiert nach der Trennung der "Grasseler Strasse" ?

Wie wird die Westumfahrung des Flughafens Wolfsburg - Braunschweig realisiert ?

Bei einer Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg wird die unmittelbare Verbindung des Braunschweiger Nordens mit der Innenstadt über die Grasseler und Bevenroder Straße in Höhe des Flughafens unterbrochen (Rotes Kreuz). Die eine Alternative ist die Umfahrung der in Richtung Osten verlängerten Start- und Landebahn über Hondelage (östliche Umfahrung). Die andere Alternative ist die Umfahrung des Flughafens über die Braunschweiger Ortsteile Waggum und Bienrode (westliche Umfahrung).

Das nachfolgende Bild zeigt den betroffenen Wald (grün) und die in der Vergangenheit diskutierte Alternative für die westliche Umfahrung (gelb). Dabei führt die gelbe Strecke mehr oder weniger um den Ortsteil Waggum herum, durchschneidet den Waggumer Verkehrsübungsplatz, vereinigt sich mit einem Stück der roten Streckenführung und biegt dann vor dem nordöstlichen Teil des Ortsteils Bienrode auf die Forststraße ab. Diese Alternative ist kostenaufwändig und hat gute Chancen, wie die den Bürgerinnen und Bürgern seinerzeit versprochene Tunnel-Lösung (Führung der Grasseler Straße unter der verlängerten Start- und Landebahn hindurch) erst zur Beruhigung propagiert und dann aus Kostengründen fallen gelassen zu werden.


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Die rote Strecke zeigt eine naheliegende Verkehrsführung, wenn die Grasseler Straße in Höhe des Flughafens einfach unterbrochen und ansonsten nichts unternommen wird. Das ist zwar ungesetzlich, führt den gesamten Verkehr in nord-/südlicher Richtung direkt durch Waggum, kostet dafür aber nichts. Somit würden 6.400 Fahrzeuge pro Tag zusätzlich durch Waggum rauschen, Tendenz steigend.
So abwegig ist der Gedanke nicht, ist doch so gut wie sicher, dass zufällig genau an der Bienroder Strasse ein neuer, großer Einkaufsmarkt entstehen soll. Informationen dazu

Mit einer Untertunnelung der Start- und Landebahn wie an anderen Flughäfen wäre das Problem gelöst, die Grasseler Straße könnte weiterhin so genutzt werden wie bisher.

Quelle und weitere Informationen gibt es hier

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