Landebahn
vom Waggumer Flughafen kann ausgebaut werden
Bahn
frei für Investitionen von rund 40 Millionen Euro
„Dies ist ein guter Tag für Braunschweig, die Region
und auch für Niedersachsen insgesamt", freute sich Braunschweigs
Erster Stadtrat Garsten Lehmann, nachdem das Oberverwaltungsgericht
(OVG) Lüneburg den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des
Flughafens für rechtmäßig erklärt und eine
Revision nicht zugelassen hat. „Die Bahn ist frei für
Investitionen von fast 40 Millionen Euro. Damit erhält der
Forschungsflughafen endlich neuen Schub und Braunschweig kann sich
europaweit noch stärker als bedeutender deutscher Technologiestandort
profilieren."
„Ich
bin erleichtert, dass es den Flughafengegnern nicht gelungen ist,
den Ausbau des Flughafens zu Fall zu bringen", fuhr Lehmann
fort. „Letztlich stand hier die Zukunft des Technologiestandortes
und der Verkehrskompetenzregion Braunschweig auf dem Prüfstand,"
Durch das Urteil des OVG sei immenser Schaden abgewendet worden,
der für die Entwicklung der Stadt sowie für Wissenschaft,
Wirtschaft und Arbeitsplätze unabsehbare und schlimme Folgen
gehabt hätte, die sich erst mit der Zeit in ihrem vollen Ausmaß
gezeigt hätten.
So
hätte befürchtet werden müssen, dass Forschung und
Wissenschaft in Braunschweig auf Jahre stagniert wären und
die Stadt sogar den Anschluss an wichtige Forschungszentren auf
Dauer verloren hätte. Das wäre nicht ohne fatale Auswirkungen
auf Wirtschaft und Arbeitsplätze in Stadt und Region geblieben.
So aber könne jetzt das Vorhaben endlich gestartet werden.
Kein
Problem sieht Lehmann darin, sich nochmals mit den Umfahrungsalternativen
im Norden der Stadt zu befassen. Zum Einen glaube er, daß
die Argumente für die Ostumgehung durchaus noch deutlicher
und nachdrücklicher begründet werden könnten. Zum
Anderen sei dadurch aber die eigentliche Investition nicht gefährdet,
weil für den Bau der Umgehungsstraße noch genug Zeit
sei.
Eine
Pressemitteilung der Stadt Braunschweig
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